Samstag, 28. Januar 2017

Marco Raffine 72 Farben Set

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Seit ein paar Wochen habe ich jetzt die Marco Raffine Stifte zu Hause und sie auch schon ausgiebig getestet. Ich muss sagen die Stifte sind für den doch recht niedrigen Preis einfach klasse. Mit solcher guten Qualität hätte ich echt nicht gerechnet. Es gibt noch andere Sets mit je 24, 36, 48 und 60 Farben und in unterschiedlichen Verpackungen. Pappschachteln, Blechdosen, Pappzylinder oder Federtaschen. Man kann ganz nach Lust und Laune wählen.
Die Stifte werden in China hergestellt und haben weltweit einen festen Platz unter den Künstlerstiften.
Erste Eindrücke
Die Stifte haben eine sechseckige, schlanke Form und eine silberfarbene Lackierung. Die Enden sind in der jeweiligen Minenfarbe lackiert und kommen dieser sehr nahe.
Auf jedem Stift ist der Firmenname und die Farbnummer aufgedruckt. Der komplette Satz ist von 501 bis 572 durchnummeriert. Die Mine hat einen Durchmesser von 3,3mm und ist sehr stabil und bruchsicher.
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Die Farbpalette ist in feinen Abstufungen abgebaut und die Farben sind brilliant.
Die Pigmentierung ist ausgezeichnet. Als Bindemittel wurde, wie bei den Polychromos von Faber Castell, Öl verwendet. Dadurch sind die Minen nicht ganz so weich und man kann auch feine Linien mit ihnen ziehen.
Insgesamt ist die Verarbeitung sehr gut. Die Minen sind mittig angeordnet und die Stifte lassen sich gut anspitzen, ohne zu brechen.
Sie liegen sie gut in der Hand und es lässt sich gut mit ihnen arbeiten.
Marco Raffine
Anwendung
Flächen ausmalen: Um ein ebene einfarbiges Bild ohne weiße Spuren zu erreichen, ist schon etwas Druck erforderlich, aber im Ganzen erzielt man einen satten Farbauftrag. Für diese Preisklasse ungewöhnlich gut.
Verblenden: Ein Blenderstift war im Set nicht enthalten, aber es geht auch super ohne. Dazu verreibt man die Pigmente einfach mit einem Pappwischer. Das funktioniert auch sehr gut. Am besten geht es auch hier mit etwas Vaseline. Das ist für mich sowieso die beste Art.
Mischen: Das Mischen von Farben klappt mit etwas Übung auch gut. Die Übergänge sind nicht ganz so fließend wie bei weicheren Stiften, aber man bekommt sie doch gut hin. Auch hier hilft wieder etwas Vaseline.
Arbeiten in Schichten: Grundsätzlich kann man mit den Stiften in Schichten malen, jedoch nicht unbegrenzt. Nach ein paar Farbaufträgen hat das Papier eine versiegelte Oberfläche und nimmt keine Farbe mehr an. Für meine Versuche war es aber ausreichend um ein ansehnliches Ergebnis zu erzielen.
Haftung auf dem Papier: Alle Farben haften sehr gut und verschmieren nur ganz leicht, wenn man fest über das Papier streicht. Wenn jedoch die lockeren Farbpartikel weggepustet werden, ist die Gefahr ziemlich gering.
Radierbarkeit: Mit etwas Druck und einem Kunststoffradierer lassen sich die Stifte gut wegradieren. Allerdings bleiben bei den hochpigmentierten Farben ganz leichte Schatten zurück.
Anspitzen: Die Stifte lassen sich mit einem stinknormalem Anspitzer leicht und gleichmäßig spitzen. Ebenso mit einer manuellen und elektrischen Spitzmaschine. Das Holz splittert nicht und wird gleichmäßig abgetragen. Die Minen sind sehr stabil und sind bei noch keinem Stift abgebrochen.
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Fazit
Hier bekommt man wirklich erstklassige Stifte zu einem sehr niedrigen Preis.
Sie haben weitaus bessere Eigenschaften als andere Stifte dieser Preisklasse.
Jeden der mit dem Malen anfängt, kann ich diese Stifte wärmsten Herzen empfehlen. Hiermit kann man ganz tolle Ergebnisse erzielen ohne sich gleich in Unkosten zu stürzen.
Die Farbtabelle habe ich selbst gemalt und mit Vaseline verblendet. Ebenso das Bild aus 
Dagdrömmar“ von Hanna Karlzon.

Hier könnt ihr die Stifte bestellen

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