Mittwoch, 28. Juni 2017

Vorstellung Prismacolor Premier 150 Farben Set


 Die Stifte besitze ich jetzt ein gutes halbes Jahr und sie auch schon ausgiebig getestet. Ich bin vom ersten Tag an begeistert von ihnen. Es ist eine wahre Freude damit zu malen. Sie werden in verschiedenen Sets mit je 12, 24, 36, 48, 60, 72, 96, 132 oder 150 Farben und in unterschiedlichen Verpackungen, wie Blechdosen oder stabilen Kartons angeboten., Die Stifte werden in Mexiko hergestellt und haben weltweit einen festen Platz unter den Künstlerstiften.





























Erste Eindrücke

Die Stifte haben eine runde, schlanke Form sind in Minenfarbe lackiert. Die Enden sind offen.
Auf jedem Stift sind der Firmenname, die Farbnummer und der Farbname  eingeprägt. Wonach die Nummerierung erfolge, blieb mir unerschlossen.. Die Mine hat einen Durchmesser von 3,8mm und ist sehr soft.
Die Farbpalette ist in feinen Abstufungen abgebaut und die Farben sind sehr brillant.
Die Pigmentierung ist ausgezeichnet. Als Bindemittel wurde Wachs verwendet. Als Mantel wurde Zedernholz verwendet.
Von der Verarbeitung bin ich leider etwas enttäuscht. Die Aufdrucke sind teilweise nur sehr schlecht lesbar. Die Minen sind nicht immer mittig angeordnet. Trotzdem lassen sich die gut anspitzen, ohne zu brechen.
Sie liegen sie gut in der Hand und es lässt sich gut mit ihnen arbeiten.

Anwendung
Flächen ausmalen: Um ein ebene einfarbiges Bild ohne weiße Spuren zu erreichen sind mehrere Schichten nötig. Das Ergebnis ist ein wirklich satter leuchtender Farbauftrag.
Verblenden: Ein Blenderstift war im Set nicht enthalten, aber es geht auch super ohne. Dazu verreibt man die Pigmente einfach mit einem Pappwischer. Das funktioniert auch sehr gut, da der Farbauftrag richtig schön cremig ist. Mit einem Blenderstift lassen sich die Farben auch ohne großen Druck gut verreiben.
Mischen: Das Mischen von Farben klappt hervorragend. Die Übergänge werden schön fließend und gleichmäßig. Es lassen sich ganz tolle Ergebnisse erzielen.
Arbeiten in Schichten: Man kann mit den Prismas schon in einigen Schichten die Farben auftragen ohne einen Wachsschleier zu erhalten. Bis jetzt ist das bei mir auch noch nicht vorgekommen.
Haftung auf dem Papier: Alle Farben haften sehr gut, aber durch die cremige Konsistenz verschmieren sie ziemlich leicht. Es empfiehlt sich immer ein Blatt Papier zum Abdecken der bereits bemalten Flächen.
Radierbarkeit: Mit etwas Druck und einem Kunststoffradierer lassen sich die Stifte ganz gut wegradieren. Allerdings bleiben bei den hochpigmentierten Farben ganz leichte farbige Schatten zurück.
Anspitzen: Allen anderen Meinungen zum Trotz, dass die Stifte besonders schonende Anspitzer benötigen, habe ich andere Erfahrungen gemacht. Sie lassen sich mit einem normalen Anspitzer leicht und gleichmäßig spitzen. Ebenso mit einer manuellen und elektrischen Spitzmaschine. Das Holz splittert nicht und wird gleichmäßig abgetragen.

Fazit
Hier bekommt man wirklich erstklassige Stifte zu einem noch moderaten Preis.
Bis auf die mangelhafte Qualität der Lackierung und Anordnung der Minen, habe ich nichts zu meckern. Dies beeinflusst jedoch nicht die wirklich tolle Malqualität der Minen. Es ist halt ein Schönheitsfehler.
Jeden der mit dem Malen anfängt, kann ich diese Stifte wärmsten Herzen empfehlen. Hiermit kann man ganz tolle Ergebnisse erzielen, auch wenn man noch nicht so geübt ist, denn es lässt sich ganz leicht damit malen.
Den Farbkreis habe ich selbst erstellt, weil man so das komplette Spektrum am besten im Auge hat. Es ist in derselben Reihenfolge gezeichnet, wie die Stifte geliefert werden.
Die Aufbewahrungsbox besteht aus stabilem Karton und hat Kunststoffeinlagen für je 25 Stifte.

Bis jetzt sind es meine liebsten Stifte, ich habe aber lange noch nicht alle durchprobiert.

Hier kann man sie bestellen, im Moment sind sie so günstig wie nie.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen